Samstag, 16. Februar 2008

Allahs Gesandter hat gesagt: “Hört ihr nicht, hört ihr nicht? Schlichtheit gehört zum Glauben! Schlichtheit gehört zum Glauben!” (Abu Umam, Abu Dawud)
Allahs Gesandter hat gesagt: “Hilf deinem Bruder, wenn er Unrecht tut oder wenn ihm Unrecht getan wird.” (Die Gefährten) fragten: “Wir helfen ihm, wenn ihm Unrecht getan wird, aber wie sollen wir ihm helfen, wenn er Unrecht tut?” Er antwortet: “Haltet seine Hand zurück (und hindert ihn so, Unrecht zu tun).” (Anas; Buchari)

Mittwoch, 19. Dezember 2007

'Umar Ibn Al-Chattab sagte darauf: »O Gesandter Allahs, mögen mein Vater und meine Mutter für dich geopfert werden, o Prophet Allahs! Dir gegenüber soll ich eifersüchtig sein?«"


[Sahih Al-Bucharyy Nr. 5226]

Freitag, 14. Dezember 2007

Das Salz Ist Verdorben

„Die Gerechtigkeit ist der Grundstein des Grundbesitzes.“

Diese Aussage wird auf ´Ali (ibn Talib) zugeschrieben und ist eine Symphonie von den unveränderbaren Werten der Menschheit.

Ibn Taymiyya sagt: „Ein Staat wird nicht mit kufr´, sondern mit zulm (Unterdrückung) zerstört.“

Ein System, dass weder keinen Din hat, noch Gerechtigkeit.

Ein System, dessen eine Hand Kufr´ und die andere Hand Zulm ist.

Ein System, wie eine Mistgrube. Je mehr man schaufelt, desto mehr Mist kommt hervor.

Ein System, dass auf Lüge, Diebstahl, Blut und Augentränen aufgebaut wurde.

Und warum geht es nicht zu Grunde?

Die Antwort dazu ist eindeutig:

Wegen uns!

Dieses Zulm-System ist nicht auf den Beinen, weil es stark ist, sondern weil wir schwach sind.

Schwach und zerstreut… Schwach und ohne Charakter… Schwach und unauffällig…

* * *

Schaut euch nur mal die Lage der Muslime an.

Einige sind voller Freude, weil sie sich zur Plünderung verspätet haben aber es doch noch geschafft haben es zu erreichen. Wie nachgiebige, sympathische und mit den Schwänzen wackelnde, die zu dem Rest-Mal von Krokodilen hinterlassenen und nach den Schakalen eintreffende Geschöpfe, schütteln sie jedem Zulm von dem Riesen namens „Staat“ die Köpfe.

Sollen wir das Beschützen und Bewahren des Systems, dass noch nicht mal die Systemgründer verteidigen als „Knochen Recht“ betrachten? (Knochenrecht: Eine türkische Redewendung: Der Mensch ist das Fleisch und schmeißt die Knochen, also den Rest zu den Kötern, die sich damit amüsieren und zufrieden geben)

Wenn ein Knochen so viel Recht besitzt, warum haben diejenigen, die wir jahrelang mit unserem Fleisch ernährt haben diese die Gefälligkeit auch nicht uns gezeigt?

* * *

Der Qur´an sagt sinngemäß: „Die Ehre ist Allah´s, Seines Gesandten und den Mu´min´s“

Welche Mu´min´s?

Die Mu´min´s, die ihren Din mit aufgemachten Lügen und in vergoldetem Etui an die Feinden ihres Din überlassen haben?

Die Mu´min´s, die, um Erreichen des Ziels mit Machiavellistischer Logik alles als Erlaubt betrachten und an den Esstisch der Tyrannen sich mit „Basmala“ hinsetzten?

Die intellektuellen Mu´min´s, mit Stift in der Hand und Wörtern im Mund, die in den Krallen der Prinziplosigkeit heute auf das schimpfen, was sie gestern verteidigten, die sich heute mit noch gerade sättigten Magen auf den Schoss von denen setzten, die sie gestern noch beschimpft hatten, von denen man nicht erahnen kann, mit wem sie morgen sind und was sie morgen verteidigen werden?

Die Wissenden Mu´min´s, die anstatt mit Kampf, um dem Haufen von Unwissenden zu zeigen, dass Ehre und Würde keine Werte sind, denen man einen Preis anhängen kann und somit ein Muster sein sollten, in einer Art „der klügste von uns, ist der der ganz vorne geht und angekettet ist“ und wünsche aussprechen wie „der der geht ist mein Herr und der der kommt ist mein Pascha“?

* * *

Eine Person kommt vor Gericht, um seine Sache zu verteidigen.

Was sieht er jedoch? Der Richter hat schon längst gegen ihn entschieden und muss nur noch dieses Urteil aussprechen.

Ungewollt akzeptiert er den Entschluss und sagt:

„Herr Richter, Herr Richter!
Wenn das Fleischt verdierbt, wird es gesülzt.
Aber was wenn das Salz verdierbt?“

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Abu Yahya Usaid ibn Hudair (r) überliefert, dass einer der Ansar zum Gesandten Allahs (s) sagte: "Oh Gesandter Allahs, möchtest du mich nicht mit einer Tätigkeit betrauen, wie du es mit dem Soundso getan hast?"

Er (s) antwortete: "Nach mir wird euch Selbstsucht treffen, doch seid geduldig, bis ihr mich am Fluss Al-Haud (im Paradies) trefft."

(Al- Bukhari und Muslim)

[Riyad us-Salihin Nr. 52]

Freitag, 7. Dezember 2007

Nach einem Hajj

Als ich mich zum Hajj aufmachte, wurde mir von verschiedenen Personen an verschiedenen Orten verschlossene Briefumschläge in die Hand gereicht. Einer davon war ein Umschlag von einer Kopftuchbenachteiligten, mit der Bedingung, diesen erst in der gesegneten Stadt zu öffnen.

Als ich diesen Briefumschlag in Mekka, der Mutter aller Städte öffnete begegnete ich einem Anblick, der die Augen feucht werden lies. In diesem Umschlag war ein geschnittenes Stück von einem Kopftuch mit einer Notiz. Sie wollte Du´a (Bittgebete), damit diese Ungerechtigkeit aufhört.

Gegenüber diesem dramatischem Anblick konnten meine Augen, mein Herz nicht daran hindern über zu schwemmen. „Was für eine adelige Handlung“ habe mich mir gedacht. Ja! Es war eine vornehme Aktion. Denn es sind wörterbuchhafte, gedankliche, gefühlsreiche und handlungsvolle Verbindungen vorhanden zwischen Mensch und Mekka, Herz und Kaaba, Kopftuch und der Kiswa (das große Tuch der Kaaba), den „Haram“, der die Unantastbarkeit der gesegneten Stadt symbolisiert, den „Namahram“, der die Unantastbarkeit der Frau symbolisiert und den „Ihram“, der die Unantastbarkeit des Hajj symbolisiert und zeigt, dass dieser Respektwürdig ist.

Dia Kaaba ist Allah´s „Beyt“ (Haus) in der Natur, das Herz ist Allah´s „Beyt“ in dem Menschen. Laut dem Qur´an ist Mekka „Ummu´l- Qura“ (die Mutter aller Städte), die Frau dagegen „die Mutter der Menschheit“. Die Gebärmutter, an die die Menschheit ihre Existenz schuldet, ist das Tuch der Frau, welches ein Phänomen der Gnade ist und nicht weniger Heiliger ist, wie das Tuch der Kaaba. Folglich ist ein Angriff auf den „Mahram“ der Frau, in die Rolle von Abraha und von Hajjaj zu schlüpfen, die den „Mahram“ der Kaaba angegriffen hatten. Genau wie die Umgebung von Mekka als höchstsicher Erklärt wurde und somit „Haram“ benannt wurde, so wurde auch der Respekt der Mu´mina Frau, deren Respekt und Hochachtung registriert ist, ebenfalls als „Mahram“ betrachtet und durch Allah´s Bedeckungsbefehl registriert.

´Arafat ist keine Lotterie, sondern ein Reich der „Geschicklichkeit“

Zu der bitte „Sie würden doch bestimmt eine ´Arafat-Rede halten“, die der Herr Ekrem, der mich jedesmal mit seinem Spenden seiner Bewirtung erfreut, welche er noch hier ausgeprochen hatte, hatte ich mit „Ja“ geantwortet.

Wenn es mir überlassen würde, würde ich das geschicklichkeitsgebiet ´Arafat, die die Sajda des Hajj ist, mit seiner Menschenmenge so weit wie möglich verlassen, an einem möglichst einsamen Ort den ich finden kann mein Gesicht an einen Felsen von dem Gnaden (Rahmat)-Hügel anlehnen und wie ein Adam (Mensch), der seine Jannah verloren hat, einen Kanal von meinem Herzem zu meinen Augen anschließen und meine „Eva“, also meine „Geliebte“,sprich die „Gnade“ erbetteln.

Aber diesmal war ich mehr für andere da anwesend, als für mich.

´Arafat ist ohne Zweifel kein „Lotterie“-Ziehungsort oder keine „Jede Ziehung ein Gewinn“-Los, wie den Hajj´is von offiziellen Din Beauftragten verheißen wird, die ihre Unwissenheit verdecken, indem sie das aus ihren Service-Heftchen, was sie in ihren Händen halten lesen ohne das gelsene mit Lupe zu vergrößern.

Allah hat die Menschen zu ´Arafat eingeladen, damit sie Geschicklichkeit erhalten, sich selbst kennen, ihre Grenzen und die Grenzenlosigkeit ihres Herrn, ihre eigenen Ungenügendheiten und die Sichallein-Genügendheit ihres Herrn, ihre eigenen Unfähigkeiten und die Gnade ihres Herrn zu erkennen. Was kann man dazu noch sagen, wenn diese trotz dessen immer wieder ´Arafat-Bestechungen verteilen? Ich weiß immer noch nicht, wie man es nennen kann, dass manche Beauftragte, die anstatt ihre Schulden an die Hajj´is, die mit ihren eigenen Geldern zum Hajj gekommen sind, zurückzahlen sollten, indem sie sie mit Wissen und Bewusstsein ausstatten, es jedoch versuchen so zurückzuzahlen, indem sie „Garantie-Scheine“ von Allah verteilen und ´Arafat als „Wer für den Gewinn skeptisch ist, wird zum Sündner“ Ort zu zeigen. Dies scheint mir wie Verteilung von moralischer Bestechung aus der Kasse von Allah. Obwohl der Gesandte Allahs, bei der Aussage der guten Nachricht diese Bedingung erwähnte: „Ein akzeptierter Hajj …“

Ich habe es mit eigenen Augen gesehen und mehrere Beispiele dazu gehört: Jemand ist zum Hajj gekommen und bringt folgendes von sich: „Ich benötige keine Bagnadigung. Wenn Allah mich akzeptieren will soll Er mich so akzeptiern.“ Wissen eigentlich diejenigen die ´Arafat als „Garantie“ empfinden, dass Abu Jahl (Vater der Unwissenheit) und Abu Lahab in ihren Leben mehrere Hajj´s bewältigt haben?
„Hajj´i Abu Jahl“, stimmts?..

Den Rest kann der Leser überlegen…

Ja, ´Arafat ist ein Ort und der Zeitpunkt um zu „Nullen“. Unter den Ibadat´s ist nur der ´Arafat Wuquf (=im Gebiet von ´Arafat beim Stehen anwesend sein) mit Zeit und Ort begrenzt und aus diesem Grund aus dem Munde des Gesandten Alllah: „Hajj ist ´Arafat.“

Zeit und Ort…

Jetzt und hier…

Also der Startpunkt, um die Lebensdauer zu nullen und für den Lauf namens Leben, nachdem man einen Vertrag mit Allah abgeschlossen hat. Andersgesagt „Start“… Wo der Kilometerstand bei „00.00“ ist, der „Anfangspunkt“ der Lebensreise.

Ja, genau da und zu dem bestimmten Zeitpunkt entstand bei ´Arafat Notizen aus dem Herzensdialog, die am Anfang dieser Kolumne auferzählt wurden.

„Die Ibada sind Briefe, die an Allah versandt werden. Sendet keine leeren Umschläge an Allah! Was würdet ihr denken, wenn einige euch leere Briefumschläge senden würden? Füllt die Ümschläge! Der Inhalt der Umschläge ist der Geist, das Bewusstsein, der Zweck der Ibadat!“ hatten wir gesagt.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Yâ Rasulullah, fidâke abi ve ummi…

O Gesandter Allahs, mögen dir mein Vater und meine Mutter dafür geopfert werden…